50. Schlachthof-Mahnwache in Rottenburg - Ein bedeutender Meilenstein für die Tierrechte.
Gestern fand die 50. Schlachthof-Mahnwache in Rottenburg statt – ein wichtiger Moment für uns bei „Rottenburg Animal Save“. Seit wir im Januar 2021 mit diesen regelmäßigen Mahnwachen begonnen haben, ist viel geschehen. Wir haben unzählige Stunden in die Tierrechtsarbeit investiert und konnten bereits viele Menschen auf das Thema aufmerksam machen. Bei den Mahnwachen, den Ampelaktionen im Kreuzungsbereich und den „Save Squares“ auf dem Rottenburger Marktplatz haben wir zahlreiche persönliche Gespräche mit den Menschen vor Ort geführt.
Unser Engagement geht jedoch weit über die Mahnwachen hinaus. Wir verfolgen die Berichterstattung der Lokalzeitungen, schauen die öffentlichen Gemeinderatssitzungen auf YouTube und sprechen direkt mit den Fraktionsvorsitzenden des Gemeinderats sowie den Landwirt*innen, die die Schweine sonntagabends zum Schlachthof bringen. Unser Ziel bleibt eine gerechte, umweltfreundliche und vegane Welt – für die Tiere, den Planeten und die Gesundheit aller. Dafür arbeiten wir liebevoll, beständig und kontinuierlich weiter.
**Eine festgefahrene Situation: Der Schlachthof Rottenburg**
Was sich seit Beginn unserer Mahnwachen jedoch nicht geändert hat, ist die unklare Zukunft des Rottenburger Schlachthofs. Der Gemeinderat und die Initiative für den Erhalt des Schlachthofs, *FAIR & Regional*, streiten sich weiterhin darüber, wer für die Mängelbehebungen aufkommen soll. Das Gutachten zeigt, dass die Mängel so gravierend sind, dass eine Sanierung in Millionenhöhe nötig wäre – eine Investition, die den Schlachthof wohl kaum retten wird.
Der Schlachthof entspricht in keinster Weise den Anforderungen an das Wohl der Tiere und müsste eigentlich sofort geschlossen werden. Doch der Betreiber, Marko Helle, erhält weiterhin Fristverlängerungen vom Landratsamt Tübingen. Mittlerweile sind die Gemeinderäte sogar dabei, sich gegenseitig vor Gericht zu bringen. Diese Entwicklung deutet stark darauf hin, dass das Ende des Schlachthofs nahe ist – selbst bei einer Sanierung wäre es ein finanzielles Desaster.
**Veränderung im Fleischkonsum**
Während der Schlachthof auf das Ende zusteuert, verändert sich auch das Verhalten der Konsument*innen. Der Fleischkonsum in Deutschland sinkt kontinuierlich, was unter anderem auf neue Ernährungsweisen und ein gewachsenes Bewusstsein für die Auswirkungen von Fleisch auf Gesundheit, Klima und Umwelt zurückzuführen ist. Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung und das Statistische Bundesamt berichten von einem historischen Tiefstand bei den Ausbildungsverträgen in Fleischerei-Berufen.
Auch die Anzahl der Veganer*innen in Deutschland hat sich in den letzten sechs Jahren fast verdoppelt. Der Markt für Fleischersatzprodukte boomt – Unternehmen wie Rügenwalder Mühle erzielen heute sogar mehr Umsatz mit vegetarischen und veganen Produkten als mit klassischer Wurst.
**Für eine vegane Zukunft**
Gestern fuhren erneut Landwirt*innen ihre Anhänger voller Schweinebabys zum Schlachthof. Es waren etwa sieben Anhänger. Heute sind diese empfindsamen Lebewesen bereits tot, ihre Körper liegen in den Fleischtheken. Ein Leben von nur fünf bis sechs Monaten in Gefangenschaft endet mit einem Elektroschock und einem Kehlschnitt, der zum Tod durch Ausbluten führt.
Im Jahr 2023 produzierten die Schlachtunternehmen rund 4,2 Millionen Tonnen Schweinefleisch – ein Rückgang von 6,8 % im Vergleich zu 2022. Doch das Leid der Tiere bleibt unverändert.
Wir gedenken all den unschuldigen Opfern der Fleischindustrie und danken allen Aktivist*innen, die sich weiterhin unermüdlich für die Rechte der Tiere einsetzen. Gemeinsam arbeiten wir für eine gerechte und vegane Welt.
Rottenburg Animal Save
Marco Colicchio
BLE -
https://shorturl.at/4E0ni
D-Statis -
https://shorturl.at/JmFHf
D-Statis -
https://shorturl.at/aIrtX
StudySmarter -
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Petition zum Umweltschutz: Unterstützung von Pflanzenmilch
Unsere Petition fordert eine gerechtere Besteuerung von Pflanzenmilch im Vergleich zu Kuhmilch. Während Kuhmilch steuerlich begünstigt und subventioniert wird, ist Pflanzenmilch mit einem höheren Steuersatz belastet, obwohl sie bessere Auswirkungen auf Klima, Umwelt und Gesundheit hat.
Um die Klimaziele zu erreichen und nachhaltigen Konsum zu fördern, fordern wir die steuerliche Gleichstellung von Pflanzenmilch.
Setze ein Zeichen für eine gerechtere und nachhaltigere Zukunft – unterschreibe die Petition jetzt!
https://drove.com/.2Mui
World Vegan Day zum 3ten Mal am 1.11.2024 im KoKi Esslingen – „Die Q ist ein Tier“
Zusammen Zukunft Leben gemeinsam für Mensch, Tier und Umwelt
Wo:
Kommunales Kino Esslingen, Maillestraße 4
Wann: Freitag, 1.11.24 – Filmbeginn 19 Uhr – Talk im Anschluss an den Film
Eintritt fürs Kino: 10 Euro / 7 Euro ermäßigt
Kinokarten gibt es in den Wochen vor dem Film unter https://www.koki-es.de/programm/ oder an der Abendkasse
Wir zeigen den ganz aktuellen Film
„Die Q ist ein Tier“ nach dem Buch von Hilal Sezgin.
„Eine philosophisch-politische Gesellschaftssatire zum Thema Fleischkonsum – ganz ohne Schockbilder aus der Massentierhaltung und ohne erhobenen Zeigefinger.“
Quelle und weitere Infos >>> https://dropoutcinema.org/die-q-ist-ein-tier/
FSK ab 0; Pädagogische Empfehlung – Ab 14 Jahre. Genre Satire / Tragikkomödie
Quelle: https://www.filmdienst.de/film/details/620925/die-q-ist-ein-tier
Im Lux (ans KoKi angrenzende Gastronomie) wird es wie immer leckeres veganes Essen geben sowie einen ZuZule-Infostand mit Infoheftchen zum Thema Veganismus und pflanzliche Lebensweise.
Das Orga-Team – wir 2 Conny & Sven vom ZuZule / Sandi von Liberation Stuttgart! / Mella, Vanessa, Tim von ARIWA Esslingen / Tim von Vegans for Future – stehen vor und nach dem Film zum quatschen und für alle Eure Fragen zur Verfügung – kommt also gerne schon vor dem Film zum Essen, Euch informieren & ne gute Zeit haben.
Talk im Anschluss an den Film >> Moderation: Tim Werner von Vegans for Future.
Freut Euch außerdem auf musikalische Umrahmung von
Lissi
und
Marco
Handeln Sie jetzt, um die Hunde und Katzen in der Türkei zu retten. Tierschützer auf der ganzen Welt vereinen sich, um die türkische Regierung dazu zu bringen, ein vorgeschlagenes Gesetz zu stoppen, das die Tötung von vier Millionen frei lebenden Tieren, darunter Hunde und Katzen, vorsieht.
So können Sie helfen:
Petition
Am Morgen des 19. Juni 2020 demonstrierten sieben Aktivisten der auf Liebe basierenden Tierrechtsgruppe Toronto Pig Save vor dem Schlachthaus von Sofina Foods' Fearmans in Burlington, Ontario. Was als friedliche Mahnwache begann (Wasser an Schweine zu geben und ihnen Trost zu spenden, kurz bevor sie sterben) und Protest gegen das "Ag-Gag"-Gesetz 156 endete bald in einem Albtraum für die vegane Aktivistin Regan Russell.
https://thesavemovement.org/take-action-to-help-regan-russell/
Es war etwas nach 10 Uhr, als ein weiterer LKW mit Schweinen am Horizont auftauchte, aber etwas stimmte nicht. Obwohl der LKW nach rechts auf eine Service-Straße abbiegen würde, blieb der Fahrer in der linken Spur stehen, bewegte sich nicht und blockierte den Verkehr für mehrere Ampelzyklen. Russell, die auf der anderen Seite der Service-Straße an der Fußgängerüberweg wartete, entschied schließlich sich ihren Begleitern anzuschließen. Plötzlich beschleunigte der LKW und die anderen Aktivisten hörten einen erschreckenden Schrei, aber der Fahrer fuhr weiter, bis Sicherheitskräfte ihn stoppten. Zu diesem Zeitpunkt war die 65-jährige Regan Russell, eine seit Jahrzehnten führende Persönlichkeit im kanadischen Tierschutzaktivismus, über die gesamte Länge des Lastwagens geschleift worden und sie war tot.
Gegen den Fahrer wurden keine strafrechtlichen Anklagen erhoben aufgrund des am Tag zuvor verabschiedeten Gesetzes 156, einer Vorschrift, die Transporteure vor Tierrechtsaktivisten schützen soll.
Das sogenannte Ag-Gag-Gesetz 156 ist ein undemokratisches und verfassungswidriges Gesetz, das den Einsatz von Gewalt gegen Demonstranten erlaubt. Es beeinträchtigt auch das Recht auf Versammlungsfreiheit und kriminalisiert Aktivisten und Whistleblower, die daran arbeiten, Gewalt gegen Tiere auf Farmen, in Schlachthäusern und in Transportlastwagen aufzudecken.
Unter der Regie des preisgekrönten Filmemachers Shaun Monson (Earthlings, Unity) und mit bisher unveröffentlichtem Filmmaterial bietet "There Was a Killing" aus erster Hand Berichte und eingehende Analysen von den Anwälten Robert Monson, Lisa Bloom und David Simon, die Korruption und Vertuschung aufdecken, die es der Tierhaltungsindustrie ermöglicht haben, den rechtlichen und wirtschaftlichen Konsequenzen ihres Verhaltens durch ein Gesetz zu entgehen, das einige vielleicht als Lizenz zum Töten betrachten könnten.
Die 47. Schlachthof-Mahnwache in Rottenburg am 19.05.2024
begann nach Abschluss des Pre-Vigil Briefings. Zu Beginn der Veranstaltung wurden die Sicherheitsstandards des Animal Save Movement vorgestellt. Die Teilnehmer*innen erhalten gelbe Sicherheitswesten mit dem Logo unserer Ortsgruppe, die jedoch noch nicht geliefert wurden und daher bei der nächsten Mahnwache zum Einsatz kommen sollen.
Aufgrund des bevorstehenden Pfingstmontags war der Schlachthof geschlossen, und es wurden keine Tiere angeliefert. Ein Landwirt kam dennoch mit einem Anhänger voller Schweine an, konnte das Tor jedoch nicht öffnen und fuhr schließlich wieder weg. Die Schweine wurden somit vor dem mörderischen Fleischsystem verschont, mussten aber eine stressige Fahrt in einem dreckigen Anhänger erleben.
Während der Mahnwache hielten wir unsere Plakate hoch, verteilten Informationsmaterial und zeigten Mitgefühl für die Opfer der Fleischproduktion. Wir möchten darauf aufmerksam machen, dass Tiere empfindsame Lebewesen sind und kein Mensch Fleisch benötigt. Zahlreiche wissenschaftliche Studien dazu sind auf unserer Homepage verlinkt.
Wir hatten auch positive Begegnungen mit jungen Rottenburger*innen, die bereits vegan leben und unsere Aktion lobten. Ein Teenager aus Remmingsheim stellte viele Fragen zur Aktion, filmte das Gespräch mit seinem Smartphone und stimmte unseren Argumenten zu.
Kurz vor Ende der Mahnwache mussten wir die Polizei rufen, da eine Gruppe teils angetrunkener junger Erwachsener uns störte. Ihr respektloses Verhalten sowie ihre primitiven, ungebildeten, beleidigenden, homophoben und asozialen Äußerungen machten die Situation unerträglich. Erst nachdem wir die Polizei gerufen hatten, verließen sie den Ort - bis auf einen, der erst durch die polizeiliche Aufforderung ging. Der Junge aus Remmingsheim war ebenfalls Teil dieser Gruppe, was sehr bedauerlich war.
Unsere Schlachthof-Mahnwachen sind "LOVE BASED" und wirkungsvoll. Wir danken allen Teilnehmer*innen für ihren aktiven Einsatz für die Rechte der Tiere.
Marco Colicchio
Rottenburg Animal Save
"Internationaler Tag zur Abschaffung der Tierversuche" - Aktion vom Samstag, 27.04.2024 in Rottenburg am Neckar.
Trotz fehlender Unterstützung seitens anderer Aktivistinnen waren wir zu zweit entschlossen aktiv. Der Ort erwies sich als ideal für eine Ampelaktion und einen Infostand. Der Pavillon mit dem Infotisch und den TV-Screens zog die Aufmerksamkeit auf sich und ermöglichte Gespräche mit Passantinnen sowie Pkw-Fahrer*innen, die während der Rotphasen Informationsmaterial annahmen.
Die positive Resonanz und Zustimmung zur Abschaffung der Tierversuche waren ermutigend. Unser Einsatz war effektiv, und einige Interessierte erkundigten sich nach Möglichkeiten, sich weiterhin für das Thema einzusetzen. Wir empfahlen die Teilnahme an Aktionen, das Unterzeichnen von Petitionen und vor allem die finanzielle Unterstützung von Tierschutzorganisationen durch Spenden. Beim Einkauf auf offizielle Siegel achten.
Vielen Dank an Menschen für Tierrechte Baden-Württemberg e. V. für die gemeinsame Durchführung der Aktion. Ebenfalls ein herzliches Dankeschön an Ärzte gegen Tierversuche e. V. und alle Organisationen, die sich in der vergangenen Themenwoche aktiv für dieses wichtige Anliegen engagiert haben.
Informationen zum Thema
Marco Colicchio
Rottenburg Animal Save
Campaigner Menschen für Tierrechte Baden-Württemberg e. V.
Ostern ohne Tierleid! Ampelaktion und Mahnwache vom 30.03.2024.
Am Samstagvormittag war in Rottenburg am Neckar im Kreuzungsbereich Gartenstraße/Sprollstraße richtig viel los. Die Ampelaktion fand zwischen zwei Feiertagen statt. Wir hatten eine TV-Screen-Basis aufgebaut. Informationsmaterial ausgelegt über Fisch, Fleisch, Eier und Milch. Zu fünft starteten wir die Aktion voller Zuversicht und hielten dabei die Plakate hoch. Während der Grünphasen für die Fußgänger betraten wir ebenfalls die Straße. Wir blieben kurz stehen und überquerten diese daraufhin vollends.
Mit den Plakaten und den TV-Screens transportierten wir unser Thema "Ostern ohne Tierleid!". Gerade an Feiertagen wie Ostern konsumieren viele Menschen Fische, Hühner, Lämmer, Hasen und Eier. Unabhängig davon, wie die Tiere zuvor ausgebeutet wurden, bleibt das grundlegende Problem bestehen: Der Wert des Lebens der Tiere wird lediglich anhand ihrer ökonomischen Verwertbarkeit gemessen. Ihr Recht auf Leben, Freiheit und Unversehrtheit wird dabei ignoriert.
Wir waren sehr erfreut über die vielen positiven Reaktionen. Erfreutes Winken oder Daumen hoch waren die überwiegenden Signale in den zwei Stunden. Vereinzelt reagierten Personen in unangenehmer Beschwerde, aber ohne Beleidigungen.
Die Gespräche mit den Passant*innen waren friedlich. Eigentlich hört man ihnen erst lange Zeit zu und gibt ihnen die Möglichkeit, sich zu rechtfertigen. Niemand mag das Gefühl, schuldig zu sein. Alle betonten, wie sehr sie Tiere respektieren und wie früher alles besser ohne Massentierhaltung war. Wir wollen keinen verbalen Schlagabtausch, sondern eine positive Situation des gegenseitigen Zuhörens schaffen. Wir sind überzeugt, dass die Personen nicht nur unsere Flyer mitgenommen haben, sondern auch im Nachhinein darüber nachdenken werden. Schlussendlich haben alle zugestimmt, dass Tiere ihr Recht auf Leben haben. Allerdings sahen sie sich im Zwiespalt, weil die allermeisten Menschen damit aufwachsen, da es gesellschaftlich akzeptiert ist, Tiere auszubeuten und zu töten. Solange es dem Menschen so verkauft wird, als würden sich die Tiere über ihr Leben in Gefangenschaft, das Schlachten und auf die Ladentheken der Metzgereien freuen.
Die Gespräche und die Videos erzeugen Emotionen. Die Menschen spüren, dass es moralisch richtig ist, dass jedes Leben das Recht auf einen natürlichen Tod hat.
Die Mahnwache bei den mobilen Hühnerställen des Hofgut Martinsberg war ruhig und andächtig. Wir waren unter uns und beobachteten die Tiere durch den Maschendrahtzaun. Die Hühner scharrten, pickten, sprangen hoch und zupften an den grünen Blättern der Sträucher. Wir schauten ihnen in ihre Augen. Wir beobachteten friedliche Hühner und stolzierende Hähne. Auf den ersten Blick sah alles so schön aus. Den Tieren geht es gut, könnte man meinen. Kein Huhn darf sein Ei ausbrüten. Sie werden ihnen regelmäßig weggenommen.
Wir haben diese Tiere so stark gezüchtet, dass sie bis zu 30-mal mehr Eier legen, als sie es von Natur aus tun würden. Dies ist körperlich sehr belastend, da es dem Körper wichtige Vitamine und Mineralien entzieht - wie Kalzium, welches aus ihren Körpern entnommen wird, um die Eischale zu produzieren. Deshalb sind Osteoporose und gebrochene Knochen ein großes Problem in der Eierproduktion; etwa 86 % der Eier legenden Hennen leiden unter Frakturen.
Seit Anfang des Jahres 2022 ist in Deutschland das Kükentöten verboten. Männliche Küken - die sogenannten Bruderhähne - müssen daher entweder gemästet werden, bevor man sie tötet, oder sie werden vor dem Schlüpfen via Geschlechtsbestimmung aussortiert. Die Eierproduktion ist ein ausbeuterisches System, welches empfindungsfähige Lebewesen als bloße Produktionsfaktoren betrachtet.
Die Mahnwache ist die Gelegenheit, den Tieren direkt in die Augen zu schauen. Es ist ein Moment, der Veränderungen bewirkt. Es gibt keine Eierautomaten, sondern nur Mütter.
Wir danken allen teilnehmenden Aktivist*innen und dem Peta Streetteam Tübingen für ihren Einsatz für die Tiere und ihre Rechte.
Marco Colicchio
Rottenburg Animal Save
Campaigner Menschen für Tierrechte Baden-Württemberg e. V.
46. Schlachthof-Mahnwache in Rottenburg am 17.03.2024: Landwirte stören unsere friedliche Mahnwache massiv. Nachdem sie die Schweinebabys vom Anhänger in den sicheren Tod des Schlachthofs getrieben hatten, kamen sie zu uns. Zunächst gaben sie vor, nur reden zu wollen, doch schnell wurde klar, dass ihre Absichten anders waren. Mit lustigen Bemerkungen versuchten sie, die Ernsthaftigkeit und Wichtigkeit unseres Anliegens herunterzuspielen. All unsere Erklärungsversuche und Argumente prallten an einer Mauer der Ignoranz und Ekpathie ab.
Als wir digitale Aufnahmen der Tieropfer machen wollten, stellten sie sich vor die Kamera und behinderten uns dabei, indem sie betonten, nicht fotografiert werden zu wollen. Unser Ziel war es jedoch, die Tiere zu dokumentieren. Diese Diskussion wiederholte sich wie schon seit Jahren. Dabei hatten wir damals von der Polizei nach deren interner Prüfung die Erlaubnis dazu erhalten.
Besonders schockierend wurde es, als ein Landwirt lautstark behauptete, Rassismus sei gut, als wir unsere antispeziesistische Aktion erklärten. Auf die Frage an die anderen Landwirte, ob sie seine Meinung teilten, wurde dies nicht verneint. Im Gegenteil, ich wurde von diesem Landwirt rassistisch beleidigt. Da sie unserer Bitte den Veranstaltungsort zu verlassen, nicht nachkamen, riefen wir die Polizei zur Unterstützung. Sie erhielten einen Platzverweis.
Die Landwirte verließen daraufhin die Veranstaltungsfläche und versammelten sich im Schlachthof, wo sie den weiteren Tierkindern bei ihrem letzten Gang in die Hölle zusahen.
Die Videos über Schlachtprozesse, Tierquälerei in Schlachthöfen, Ausbeutung von sog. Nutztieren und der Halal-Schlachtung zogen die Aufmerksamkeit auf sich. Für manche Menschen ist diese Erkenntnis ausschlaggebend um über ihre Essgewohnheit nachzudenken und zu ändern. Tiere sind empfindsame Individuen mit dem Recht auf Leben.
Glücklicherweise waren auch Bürgerinnen und Bürger vor Ort, die aufrichtiges Interesse zeigten und Informationsmaterial mitnahmen. Wir konnten den Menschen in Rottenburg das Unrecht und Leid der Tiere näherbringen.
Unsere Vision ist eine gerechte, umweltfreundliche vegane Welt für die Tiere, den Planeten und die Gesundheit.
Vielen Dank an alle Aktivistinnen und Aktivisten für ihren Einsatz für die Tiere.
Marco Colicchio
Rottenburg Animal Save
Rottenburg Animal Save ist Teil eines globalen Netzwerks von Hunderten von Ortsgruppen des Animal Save Movement, die vor den Toren der Schlachthöfe die Ungerechtigkeit und das Tierleid bezeugen. Die Mission des Animal Save Movement besteht darin, die Idee zu verbreiten, dass wir alle die moralische Pflicht haben, Zeugnis abzulegen, die Tierhaltung zu beenden und die Erde wieder aufzuforsten. Ihre Vision ist eine gerechte, umweltfreundliche vegane Welt für die Tiere, den Planeten und unsere Gesundheit.
ANIMAL SAVE MOVEMENT
45. Schlachthof-Mahnwache Rottenburg
Der Pächter des Schlachthofes kam zu Beginn der Mahnwache auf mich zu. Er forderte mich auf, unsere Plakate, Transparente und Fahnen vom Zaun zu entfernen. Ich fragte, warum ich das tun sollte? Er meinte, er wolle es nicht. Darauf erwiderte ich, dass wir nicht wollen, dass er weiterhin jemanden tötet. Ich erklärte ihm daraufhin weiter, dass wir uns an den Auflagenbescheid des Ordnungsamtes hielten. Auch was das Filmen und Fotografieren beim Entladen der Tiere betreffe. Es war ein kurzes Gespräch. Die nonverbale Sprache von Herrn Helle fühlte sich abwertend und hasserfüllt an. Ich oder wir von Rottenburg Animal Save sind immer gesprächsbereit. Wir begrüßen und verabschieden uns und hegen einen respektvollen Umgang.
Wir hielten die Mahnwache zu zweit ab. Eine besonders positive Begegnung hatten wir auch. Ein rotes Auto hielt direkt vor uns an. Sie riefen uns freudig und liebevoll Schalom entgegen. Sie waren von unserer Absicht der Schlachthof-Mahnwache angetan. Wir konnten nur kurz Flyer übergeben und haben uns sehr über die Situation gefreut.
So gegen 19:30 Uhr kamen die Landwirte mit den Schweinen in den Anhängern angefahren. Wir beobachteten, wie die unschuldigen Geschöpfe von den Landwirten in den Schlachthof getrieben wurden. Jeder von uns hat seine eigenen Empfindungen, Wünsche und Interessen. Wir alle haben grundlegende Bedürfnisse nach Nahrung, Schlaf, Gemeinschaft und Sicherheit. Jeder Einzelne von uns, ob Mensch oder Tier, verdient Respekt.
Als zivilisierte Gesellschaft sollten wir unser Ziel, in Frieden miteinander zu leben, auch die nicht menschlichen Tiere einbeziehen.
Jedes Lebewesen hat sein eigenes Ich mit dem Recht zu leben.
Lebt vegan für die Tiere, dem Klimaschutz und der Gesundheit.
Liebe Aktivistin, danke für deine Teilnahme und Einsatz für die Tiere.
25.02.2024
Demo gegen Jagd - Sie schadet dem Gleichgewicht der Natur 03.02.2024 in Dortmund
Tradition ist keine Rechtfertigung!
Jagd ist das Morden empfindsamer Lebewesen.
Die Jagd ist aus ökologischer und moralischer Sicht nicht zu verantworten.
Wir fordern den Oberbürgermeister der Stadt Dortmund und die Westfalenhallen GmbH dazu auf, die Messer „Jagd & Hund“ einzustellen.
Unterschreibe die Petition:
Abschaffung der Messe „Jagd & Hund“ in Dortmund
Vielen Dank dem Bündnis gegen Jagd, den Organisator*innen und Teilnehmer*innen.
Footage by Ezgi – Thank You!
Blut im Schnee. Januar 2024 im Wald. Der erholsame Spaziergang im sonnigen Winterwetter bekam einen emotionalen Dämpfer, als wir auf dem Waldpfad, das viele Blut im Schnee entdeckten. Unweit davon ein Hochstand der Jäger*innen. Noch nie hatten wir so ein furchbares Blutbad im Wald gesehen. Der Wald ist für uns ein Ort des Friedens und der Erholung. Doch das tat uns in der Seele weh. Hier wurde einem empfindsamen Lebewesen gewaltsam und sinnlos sein Leben genommen.
Es ist traurig zu wissen, dass es Menschen unter uns gibt, die völlig empathiefrei sind. Die in ihrem Umfeld skrupellos über Leben und Tot entscheiden. Obwohl sie das nicht müssen! Natürliche Umwelteinflüsse und Nahrungsangebot regulieren die Tierpopulation von selbst. Die Jagd ist aus ökologischer und moralischer Sicht nicht zu rechtfertigen.
Wir trauern um das Leben, welches hier unnatürlich durch den Menschen beendet wurde. Auf dem Rückweg entdeckten wir noch einige weitere Hochsitze und verließen die Todeszone.
Jagd&Hund Messe abschaffen! PETA Demo Dortmund
Dienstag 30.01.2024 von 8:45 bis 10:30 Uhr
Westfalenhalle Dortmund, Eingang Nord, 44139 Dortmund
Link zur Veranstaltung:
https://shorturl.at/dnA01
die Jagd ist eine besonders grausame Freizeitbeschäftigung, die unzählige Lebewesen mit dem Tod bezahlen. Auf der Suche nach dem speziellen Nervenkitzel reisen Hobbyjäger:innen in ferne Länder, um exotische und seltene Tiere meist für die Trophäe zu töten. Auch den deutschen Jäger:innen reicht es offenbar nicht, jährlich Millionen heimische Wildtiere – oft unter vorgeschobenen Artenschutzgründen – zu töten. Tausende Deutsche reisen jährlich ins Ausland, um auf Großwildjagd zu gehen.
...weiter im Veranstaltungstext!
Demo gegen Jagd – Sie schadet dem Gleichgewicht der Natur
Samstag 03.02.2024, von 15 bis 18 Uhr
Reinoldkirche
Link zur Veranstaltung:
https://shorturl.at/uK089
Demonstration anlässlich der jährlich stattfindenden größten europäischen Jagdmesse “Jagd & Hund” in den Dortmunder Westfalenhallen.
Das Bündnis gegen Jagd wird unterstützt von: Achtung für Tiere, Animal Save DACH, Anti Jagdverband, fair leben e.V., PeTa-Deutschland, Plant Base Treaty, Pro Fuchs Deutschland e.V., Tierschutzverein Düsseldorf e.V., Vegans for Future, Waild Bürgerbündnis, Wildtierschutz Deutschland e.V. und Einzelpersonen.
Wir fordern ein Ende der Jagd!
ANTI PELZ AKTION
Am Samstag, dem 22.12.2023, hielten Menschen für Tierrechte Baden-Württemberg e. V und Birkenfeld Cow Save eine friedliche Mahnwache "Anti Pelz Aktion" ab. Diese fand in Reutlingen beim Pelzgeschäft August Ruoff statt. Sie haben bei der Planung und Anmeldung der Aktion auch die Firma selbst angeschrieben. Eine freundliche Information bezüglich der Aktion mit der Aufforderung, den Verkauf von Pelzwaren zu überdenken. Wir ebnen somit den Weg für eine gute Kommunikation. Unsere E-Mail blieb unbeantwortet.
Als wir am Samstag vor dem Geschäft standen, waren wir positiv überrascht. Die zum Verkauf angebotenen Pelzwaren wurden hinter metallenen Rollläden versteckt. Vor dem Geschäftseingang war ein Absperrgitter. An der Scheibe klebte ein Kundenhinweis. Heute bleibt unser Geschäft von 13:30 bis 16 Uhr geschlossen.
Sehr gut! In dieser Zeit wurden keine Tierleidprodukte aus Tierfelle von empfindsamen Tieren verkauft. Bei machen Firmen bedarf es Aufdeckungen mit Skandalvideos, um die Schließung zu erzwingen. Wir haben es kurzzeitig durch eine friedliche Mahnwache erwirkt.
Wir hatten Plakate, ein TV-Screen und gute Reden dafür vorbereitet. Unser Pavillon schütze uns und die, welche mit uns ins Gespräch kamen vor dem Regen. Wir hatten gute und zustimmende Unterhaltungen. Die meisten Leute finden Pelzwaren unnötig. Die Videos mit den Tieren auf den Pelzfarmen wurden kopfschüttelnd als Katastrophe eingeschätzt. Ein kurzer Blick reichte bei einigen, die gleich sagten: "So etwas gehört verboten!". Unsere Intension war, dass die Leute zukünftig abwägen, ob sie mit dem Kauf Tierleid unterstützen. Sie haben die Wahl.
Mit dem Megafon waren unsere Reden auf dem Marktplatz zu hören.
Es darf nicht sein, dass die grausame "Gewinnung von Pelz" in Deutschland zwar nicht mehr stattfindet, aber die Produkte weiterhin verkauft werden. Ein Verbot für den Handel mit Pelz ist daher notwendig. Wir forderten das Geschäft August Ruoff auf, die Finanzierung dieses Tierleids zu stoppen und ihre Liebe zum Produkt Pelz zu überdenken.
Wir danken allen Aktivist*innen für ihren Einsatz für die Tierrechte.